Mit GPT Mentions macht OpenAI bei der dialogorientierten KI einen großen Schritt: Sie können mehrere GPT-Modelle in einem einzigen ChatGPT-Gespräch einsetzen. Die bahnbrechende Funktion macht ChatGPT vielseitiger und vereinfacht Arbeitsabläufe, sie ist leicht zu bedienen und lässt sich in vielen Situationen praktisch einsetzen.
Was sind GPT Mentions?
Mit GPT Mentions sprechen Sie ohne Umwege mehrere GPT-Modelle an: Sie tippen im Chatfenster „@“ und dahinter den Namen des Modells. So entsteht ein dynamisches Gespräch mit verschiedenen KI-Spezialisten, von denen jeder sein eigenes Fachwissen einbringt. Die Funktion soll die Nutzung verbessern, indem sie unterschiedliche KI-Fähigkeiten auf einer einheitlichen Plattform zusammenführt.
Wichtigste Funktionen und Vorteile
- Mehrere Modelle in einem Chat: Sie unterhalten sich in einer einzigen Chat-Oberfläche mit mehreren spezialisierten GPT-Modellen und müssen nicht mehr mühsam zwischen Chats wechseln.
- Automatisierung eigener Aufgaben: Aufgaben lassen sich automatisieren, etwa Chat-Einträge in Notion zu speichern und zusammenzufassen. Das macht die Arbeit effizienter.
- Anbindung externer Anwendungen: Die Funktion lässt sich mit Anwendungen wie Zapier verbinden. So entstehen eigene Workflows, die ChatGPT mit anderen Tools verknüpfen.
- Mehr Interaktivität: Die Nutzung wird interaktiver und benutzerfreundlicher, ähnlich einem Team virtueller Assistenten, von denen jeder andere Aufgaben beherrscht.
GPT Mentions nutzen
GPT Mentions ist einfach zu bedienen. Zugang haben derzeit Abonnenten von ChatGPT Plus. Sie beginnen ein Gespräch, erwähnen mit dem Zeichen „@“ ein weiteres GPT und wechseln bei Bedarf ohne Umstände zwischen den Modellen.
Praktische Anwendungen und Workflow-Beispiele
Eine praktische Anwendung von GPT Mentions ist zum Beispiel ein Custom GPT, das die Recherche übernimmt. Dieses Custom-GPT-Modell ist auf bestimmte Rechercheaufgaben zugeschnitten: Es sammelt Informationen zu einem Thema und führt sie zusammen, erkennt Trends oder analysiert Daten aus verschiedenen Quellen.
So könnte der Ablauf in der Praxis aussehen:
- Custom GPT für die Recherche: Ein Custom-GPT-Modell recherchiert zu einem vorgegebenen Thema.
- Informationen zusammenführen: Nach der Recherche bringt das Custom GPT die gesammelten Informationen in eine strukturierte Form. Es fasst die Ergebnisse zusammen, hebt wichtige Trends hervor und bereitet Erkenntnisse auf, die direkt zum Schwerpunkt des Nachrichtenartikels passen. So wird die große Menge gesammelter Daten zu umsetzbaren Erkenntnissen und relevanten Informationen verdichtet.
- Den Nachrichtenartikel mit ChatGPT schreiben: Sobald das Custom GPT die Recherche abgeschlossen und zusammengeführt hat, schreibt ChatGPT aus diesem Material den Nachrichtenartikel. Weil ChatGPT gut darin ist, natürliche Sprache zu erzeugen und Zusammenhänge zu verstehen, kann es daraus einen interessanten und informativen Artikel machen.
- Prüfung und Überarbeitung: Zum Schluss können menschliche Redakteure den Entwurf von ChatGPT prüfen. Sie können Genauigkeit, Klarheit und Stimmigkeit nachbessern und dafür sorgen, dass der Artikel journalistischen Standards entspricht. Dieser Schritt ist entscheidend: Hier kommt die menschliche Note dazu, hier werden Fakten überprüft und zusätzliche Erkenntnisse oder aktuelle Entwicklungen eingearbeitet.
Zusammenfassung
GPT Mentions ist ein Schritt hin zu dialogorientierter KI, die stärker vernetzt und vielseitiger ist. Weil sich Custom GPTs in Prompts direkt markieren lassen, ermöglicht OpenAI viele verschiedene Formen der Interaktion, die über klassische Chat-Funktionen hinausgehen. Die Funktion, derzeit als Beta für Abonnenten von ChatGPT Plus verfügbar, verspricht im Alltag mehr Nutzen, von Recherche und Analyse bis zur Erstellung von Inhalten.
Aus dem Englischen übersetzt: zum Originalbeitrag